Der Brauvorgang
Möchten Sie wissen, warum UNERTL einfach ein wenig besser schmeckt? Gut, dann verraten wir Ihnen hier ein paar Geheimnisse vom Brauen:Je mehr Weizenmalz man im Verhältnis zum Gerstenmalz verwendet, desto länger und teurer ist zwar die Herstellung, aber desto besser ist eben auch der Geschmack. Das liegt daran, dass das Weizenmalzkorn im Gegensatz zum Gerstenmalzkorn keinen dünnen Überzug, den sog. "Spelz", hat. Dadurch braucht es länger für den "Läuterungsprozess". Doch da wir täglich "nur" einen Sud (90 hl) machen und uns somit wirklich Zeit nehmen, stellt dies überhaupt kein Problem dar.
Zu guter Letzt: Um eine optimale Ausscheidung von unerwünschten Gärungsnebenprodukten
zu erreichen, gären wir in offenen Bottichen. Durch die offene Gärung
ist es uns möglich, unsere eigene Hefe täglich frisch zu ernten, und wir sind nicht auf andere Quellen angewiesen. Offene Gefäße sind
leider nicht maschinell zu reinigen. Dieser Arbeitsaufwand zahlt sich aber
später durch den Genuss eines vollmundigen und milden Weißbieres
aus.
Darüberhinaus bedingt dies einen besonders gewissenhaften und sorgfälltigen
Brauvorgang, den viele Brauereien scheuen.
Jedoch: den Unterschied können Sie schmecken. Schluck für
Schluck.
