Der UNERTL-Brauvor­gang

Möchten Sie wissen, warum UNERTL einfach ein wenig besser schmeckt? Gut, dann verraten wir Ihnen hier ein paar Geheimnisse vom Brauen:

Je mehr Weizenmalz man im Verhältnis zum Gerstenmalz verwendet, desto länger und teurer ist zwar die Herstellung, aber desto besser ist eben auch der Geschmack. Das liegt daran, dass das Weizenmalzkorn im Gegensatz zum Gerstenmalzkorn keinen dünnen Überzug, den sog. "Spelz", hat. Dadurch braucht es länger für den "Läuterungsprozess". Doch da wir täglich "nur" einen Sud (90 hl) machen und uns somit wirklich Zeit nehmen, stellt dies überhaupt kein Problem dar.

Zu guter Letzt: Um eine optimale Ausscheidung von unerwünschten Gärungsnebenprodukten zu erreichen, gären wir in offenen Bottichen. Durch die offene Gärung ist es uns möglich, unsere eigene Hefe täglich frisch zu ernten, und wir sind nicht auf andere Quellen angewiesen. Offene Gefäße sind leider nicht maschinell zu reinigen. Dieser Arbeitsaufwand zahlt sich aber später durch den Genuss eines vollmundigen und milden Weißbieres aus.
Darüberhinaus bedingt dies einen besonders gewissenhaften und sorgfälltigen Brauvorgang, den viele Brauereien scheuen.

Jedoch: den Unterschied können Sie schmecken. Schluck für Schluck.

Umwelt

Aus Achtung und Respekt für unsere Lebensgrundlage, der Natur, achten wir besonders auf höchste Umweltverträglichkeit. Umweltschutz betrachten wir daher nicht nur als Verpflichtung unseren Kindern gegenüber, sondern sehen sie auch als fester Bestandteil unserer Geschäftspolitik. Entsprechend handeln wir:

  • Einsatz von Hopfen und Malz nur aus neutral kontrolliertem
    Vertragsanbau
  • Weitestgehender Verzicht auf Pflanzenschutzmittel
  • Umfangreiche Wassersparmaßnahmen in allen Bereichen der Brauerei
  • Entsorgung von Hefe und Treber über ortsansässige Landwirte als hochwertiges Futtermittel
  • Einsatz von speziellen, schonenden Reinigungs- und Desinfektionsmitteln
  • Ausschließliche Verwendung von Glas-Mehrwegflaschen und Bügelflaschen.
    1 Glasflasche wird ca. 60 Mal wieder verwendet und ersetzt somit eine entsprechende Menge von Einwegdosen
  • Einsatz von Modulkasten als Mehrweggebinde
  • Verwendung von schwermetallfreien Etiketten
  • Fachgerechte Entsorgung von Altglas
  • Haushaltsübliche Trennung und Wiederverwertung


Teilnehmer beim Umweltpakt Bayern.
Info unter: www.umweltministerium.bayern.de